November 2007, Brückenwochenende, im Franche-Comté hat es seit Wochen (im Gegensatz zu unseren Gefilden) nicht geregnet und die Pegel sind niedrig.
Gérards 'neues' gîte ist wirklich gelungen. Er hatte extra einen alten Peugeot eng vor dem 'alten' Eingang geparkt, doch das half nix, unser Vortrupp hatte die Aktivitäten der Hfg-Ka nicht verfolgt und alte Gewohnheiten sitzen tief..
Heute wurde nach reiflicher Überlegung eine Tour BDC bis Salle du Sinai beschlossen, und alle schlossen sich meiner Idee, den sch* Neopren, der mich so runterzieht, doch wegzulassen, an, Oli sogar konsequent bis zu den Füßen. Tolle Tour, ich hatte sogar bis zum Schluß noch Reserven, die auch bitter nötig waren (fragt Marvin). Keine Bilder davon von mir, ich hatte die Ausrüstung nicht dabei.
Freitag dann - Chaillets. Das Ding mit Dem Toten in der Horror-VM (voûte mouillante). Ich litt unter dem Kräfteraubenden Neopren, und mußte auf den schönsten Teil, die Avenue du Châtelet, verzichten - Oli, ich hatte doch keine Umwege bestellt! Wie angenehm war da doch die VM, wo alle Last selbst schwimmt...
Samstag drohte wieder Neoprenleid - Ste Catherine. Ich bestand darauf, ein Foto von der berüchtigten cascade in der Lanans anzufertigen (auch Neo, aber nur 500m), und keiner wollte mit. Versagt, die letzte abgeschliffene und eingeschleimte Stemmkletterstelle war mir allein zu riskant, und beim antesten der VM untendrunter ging der Akku alle (Hatte wohl ein Wackler dem Ladegerät Schluß vorgegaukelt).
Aber vorher noch das Morgengrauen...
Wo war ich? Lanans. Ganz mit leeren Händen rausgehen wollte ich auch nicht, also ein paar Fotos bis rauf zum ehemals befahrbaren unteren Ausgang, Gouffre du Beuillet. Situation dort unverändert. Auch die wenig bekannte Fortsetzung vom Beuillet habe ich mir verkniffen - Plan vergessen. Danach Richtung Consolation rübergefahren und die anderen getroffen.
Die 'Maus hing übrigens knapp 12m vom Tageslicht - das war noch keine Winterruhe.
Schlußtag - saubere Quellhöhle. Schöner Tuff davor, Wunderschöne Röhre, weit vor der ersten im Plan vermerkten VM zu. Wir hätten eine in das alte Mühlenstaumäuerchen geschlagene Kerbe vorher vom organischen Pfropfen befreien müssen...
Also noch kurz die Grotte II du Moulin de Vermondans besucht, bis zur VM1, oder im Falle von Oli bis knapp hinter die VM1 nach Dammabbau. Zum Schluß noch den frischen Schlamm wieder ausgewaschen...
Vermondans ist übrigens inzwischen in Pont de Roide eingemeindet, die hatten ihre Mühle ganz schön weit den Dessoubre rauf!